Libellen der Wetterau
 

News vom AK Libellen

 

 

Mehr zum Verbreitungsatlas der Libllen Deutschlands gibt es hier:

 http://www.libellen-verbreitungsatlas.de/ 

Das Jahrestreffen unseres AK wird am 03. Juli von 9.30 bis etwa 16:00 Uhr in der Geschäftsstelle der HGON, Lindenstr. 5 in 61209 Echzell stattfinden. Das Treffen soll neben Austausch und der Vorstellung neuer Ergebnisse gezielt dem Kennenlernen der südlichen Arten in den Feuchtgebieten der Wetterau dienen. Vorträge sind herzlich willkommen!

 

Der neue Bericht "Libellen in Hessen 3" kann hier bestellt werden. mailto

 

Liebe Freunde der Libellenkunde in Hessen,

 

Dank der umfangreichen und pünktlichen Meldung der Libellen-Beobachtungsdaten 2009 sowie der vielfältigen Unterstützung mit Fotos und Manuskripten ist Band 3 nicht nur die bislang aussagekräftigste Folge der „Libellen in Hessen“ (LiH), sondern auch die am schnellsten erschienene. Die Herausgabe konnte gegenüber dem Vorjahr um etwa sechs Wochen früher erfolgen. Herzlichen Dank dafür allen Meldern, Fotografen und Autoren!

 

Noch nie war die Flugsaison so lang, wurden so viele Daten gemeldet (11.191 Datensätze von 82 Beobachtern und Meldern von Einzeldaten) und lagen so viele aussagekräftige Fotos und Manuskripte vor wie 2009. 7.924 Meldungen betreffen allein das Jahr 2009, was gegenüber dem Vorjahr nochmals einer Steigerung um etwa 60 % entspricht. Aus Platzgründen haben wir die Meldungen der häufigeren Arten erstmals in Tabellenform dargestellt. Insgesamt konnte der Gesamtdatenbestand in Hessen damit um ein Drittel vergrößert werden. Nachmeldungen und die Übermittlung von Gutachten und anderer „grauer Literatur“ wie Diplomarbeiten sind zur Vervollständigung der Datengrundlage des Arbeitskreises weiterhin herzlich willkommen!

 

Insgesamt liegen auch unerwartet viele bemerkenswerte Beobachtungen vor. Herausragend ist der Nachweis von Populationen der Zierlichen Moosjungfer Leucorrhinia caudalis mit bundesweiter Bedeutung und der erste Fund einer großen, bodenständigen Population der Südliche Heidelibelle Sympetrum meridionale. Auffallend selten war hingegen das Kleine Granatauge Erythromma viridulum und die Kleine Pechlibelle Ischnura pumilio, vermutlich auch der Südliche Blaupfeil Orthetrum brunneum. Dies könnte als Auswirkung des kalten Winters interpretiert werden, weshalb wir darum bitten, auf diese Arten 2010 gezielt zu achten. Da sich die Hinweise auf Rückgänge auch bei manchen sehr häufigen Arten mehren (u.a. Becherjungfer Enallagma cyathigerum, Blaugrüne Mosaikjungfer Aeshna cyanea), bitten wir nachdrücklich darum, alle während der Beobachtungsgänge festgestellte Arten zu notieren und nicht nur die selteneren Arten.

 

Noch vor wenigen Jahren hätte diese eindrucksvolle und äußerst ergebnisreiche Entwicklung der hessischen Libellenkunde niemand vorhersehen können. Herzlichen Dank daher nochmals an alle Beobachter und Fotografen, ohne deren Engagement dies nicht möglich gewesen wäre! Unsere gemeinsame Arbeit erfährt auch bundesweit große positive Resonanz, für das Frühjahr 2013 ist die Jahrestagung der Gesellschaft Deutschsprachiger Odonatologen (GdO) erstmals in Hessen geplant!

 

Wie im Vorjahr haben wir uns entschlossen, die Berichte kostenlos abzugeben, um eine möglichst weite Verbreitung zu gewährleisten. Wir bitten Sie jedoch herzlich, wo immer möglich unsere erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit auch durch eine Spende (Überweisungsträger liegt bei) zu unterstützen, damit wir auch im Folgeband LiH4 so umfassend und reich bebildert die Entwicklung der Libellen in Hessen präsentieren können.

 

Viel Spaß beim Durchblättern und Schmökern und einen guten Start in die neue Saison wünschen

 

 

Benjamin T. Hill, Hanns-Jürgen Roland & Stefan Stübing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf ihrer Tagung in Dresden 2007 hat die Gesellschaft deutsschprachiger Odonatologen beschlossen, das Projekt " Verbreitungsatlas der Libellen Deutschlands " anzugehen. Hier sollen alle bisher in Deutschland erhobenen Daten über Libellenvorkommen in Deutschland verarbeitet werden. Weitere Infos darüber finden Sie auf: http://www.libellula.org/ Da es in Hessen noch viele weiße Flecken gibt, bittet Sie der AK Libellen Hessen ihm Ihre Libellendaten aus Hessen zu schicken und ihm zu helfen im Jahr 2009 Daten in den "weißen Flecken Hessens" zu erheben. Wo diese weißen Flecken sind, können Sie aus der Karte rechts entnehmen. Sie zeigt den dezeitigen Datenbestand. Berücksichtigt sind alle Beobachtungen seit dem 1.1.1995. Die Zahlen in den Quadranten, zeigen die Artenzahl, die bisher aus diesem Quadrant gemeldet wurde. Den AK Libellen Hessen erreichen Sie auch über den Kontakt-Knopf 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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