Hessen
Ausgesprochene Pionierart mit eher zerstreutem
Verbreitungsbild in Hessen. Etwas häufiger ist die Kleine Pechlibelle im
äußersten Süden (Kr. Bergstraße), in der Wetterau sowie in den besser
untersuchten mittel- und nordhessischen Beckenlagen (Kr. Gießen,
Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder).
Wetteraukreis
2006 - 2011 Ischnura pumilio wurde an 28 Fundorten
beobachtet (siehe Verbreitungskarte Wetteraukreis oben
rechts). An 13 war sie sicher bodenständig. Diese
Art wird leicht übersehen. Vergleiche von Kartierungen verschiedenener
Beobachter belegen dies. Vermutlich kommt sie daher
an weiteren Gewässern vor.
2002 wurde diese Art in einem Gutachten,
das vom Naturschutzfond Wetterau in Auftrag gegeben
wurde, erwähnt. M. Gall registrierte mehrere Exemplare
(möglicherweise bodenständig) bei Staden. Ansonsten liegen nur Nachweise von der Kartierung 1986/87
(insgesamt 67
Gewässer im Wetteraukreis) vor. Hier wurde sie an einem Gewässern gefunden
(M. Nörpel).
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